Werte

Werte

Kernwerte

Als Gemeinde haben wir ausgehend von Markus 3,13-15 und Matthäus 28,18-20 unser Miteinander, unseren Auftrag und unsere Strategie wie folgt formuliert: Wir wollen Menschen helfen, ein ganz auf Jesus Christus ausgerichtetes Leben zu führen, indem wir sie ausrüsten und ermutigen

  • Vertrautheit mit Gott zu suchen (Sammlung),
  • echte Beziehung zu leben (Gemeinschaft)
  • und ihr Umfeld segnend zu beeinflussen (Aussendung).

Neben diesem Kernauftrag stehen wir als Gemeinde unter anderem für folgende Werte:

GOTT-ZENTRIERT

Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass es nicht in erster Linie um uns, sondern um Gott geht. Wir wollen uns nicht um uns selbst drehen, sondern uns auf Gott ausrichten und ihn ehren.

EVANGELIUMS-ZENTRIERT

Das Evangelium erlaubt uns, als Christen aus der Gnade Gottes heraus zu leben und nicht angetrieben zu sein von einem frommen Leistungsdenken. Daher wollen wir in allem, was wir tun, auf Jesus Christus ausgerichtet sein. Gottes Gnade begegnet uns in Jesus, befreit uns und gestaltet uns um in sein Bild.

BIBEL-ORIENTIERT

Die Bibel ist der verbindliche Maßstab für unser Denken und Handeln. Zur Umsetzung biblischer Maßstäbe in unserem Leben kommt es nur durch einen kontinuierlichen Lern- und Veränderungsprozess. Dabei ist neben einer theologisch fundierten Lehre in der Gemeinde gerade das gemeinsame Nachdenken über biblische Wahrheiten von zentraler Bedeutung.

LIEBE ZUR STADT

Als Kirche für Bruchsal wollen wir der Stadt dienen: „Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn.“ (Jeremia 29,7). Daher bitten wir die Mitglieder unserer Gemeinde folgendes nicht zu tun:

  • Die Stadt zu verachten (sich wie eine Schnecke in ihr Haus zurückzuziehen)
  • die Stadt einfach widerzuspiegeln (sich wie ein Chamäleon anzupassen)
  • die Stadt und ihre Infrastruktur nur für die eigenen Ziele zu benutzen,

sondern, wir bitten sie, die Stadt zu lieben und ihren Bewohnern als gute Nachbarn zu dienen. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig. Als Gemeinde möchten wir:

  • Uns für Gerechtigkeit einsetzen
  • Lebensräume schaffen, in denen Kinder und Jugendliche sich wohl fühlen und entwickeln können
  • für die Stadt selbst und die Verantwortungsträger, die das Geschehen in der Stadt lenken, beten
  • die lebensverändernde Botschaft des Evangeliums liebevoll und für unsere Zeit verständlich weitersagen und Menschen in unsere Gottesdienste einladen.

ANNAHME

Wir wollen jedem Menschen offen und freundlich begegnen und ihn respektieren, gerade auch dann, wenn wir seine Ansichten und seinen Lebensstil nicht teilen oder gutheißen können. Wir wollen Gottes Liebe widerspiegeln, indem wir Menschen in innerlichen und äußerlichen Notsituationen eine Hilfe zum Leben bieten.

EINHEIT IN VIELFALT (Epheser 4,1-16)

Jeder in der KfB kommt aus einem anderen Hintergrund, mit seiner eigenen Biographie, seiner Art und seinem Charakter, jeder hat andere Fähigkeiten und theologische Prägungen. Zwischen all diesen unterschiedlichen Menschen hat Gott in der Gemeinde eine Einheit geschaffen und wir wollen all diese Unterschiede nutzen und sie nicht als Trennung sehen. Wir sollen uns bemühen die Einheit zu bewahren. Dazu gehört die gemeinsame Verantwortung in der Gemeinde, die „Einander“ der Bibel zu leben. Wir sollen:

  • einander ermuntern (Hebräer 10,24-25)
  • füreinander beten (Jakobus 5,16)
  • einander lieben (Galater 5,13; Epheser 4,2; 1. Petrus 1,22)
  • einander lehren (Kolosser 3,16)
  • einander erbauen (Römer 14,19; 1. Thessalonicher 5,11)
  • einander ermahnen (Römer 15,14; Kolosser 3,16).

Die vier V’s geben uns hierbei Orientierung:

  • Verbindlichkeit
  • Vertrauen
  • Verantwortung
  • Veränderung

BEREITSCHAFT ZUR VERÄNDERUNG UND RELEVANZ

Gemeinde Jesu soll nicht leben, als habe sie die Welt bereits verlassen. Wir sind überzeugt, dass Gottes Wort relevant ist für ein Leben im Hier und Jetzt. Daher bemühen wir uns, dass das Angebot unserer Gemeinde etwas mit dem Alltag zu tun hat und Antworten bietet auf die Lebensfragen von Menschen unserer Zeit, in unserer Stadt. Da sich jedoch die Welt an sich, ihre Fragen, ihre Sprache und Denkgewohnheiten fortwährend verändern, muss sich auch unsere Art, die immer gleiche Botschaft der Liebe Gottes zu kommunizieren und zu leben, fortwährend verändern. Dabei möchten wir den „Anstoß“ bzw. die „Herausforderung“, die in der Botschaft des Evangeliums selbst liegt, in keiner Weise schmälern, sondern mutig herausstellen. Für uns als Gemeinde bedeutet das, dass wir uns Jahr für Jahr neu fragen, was wir tun müssen, damit die Menschen das Evangelium verstehen.